Das Interview handelt von den Erfahrungen und Anfängen eines Profis. Bernhard Stockmann hat sich bereit erklärt, mit mir ein Interview zu führen. Der Name Bernhard Stockmann ist in diesem Blog schon einmal gefallen, nämlich bei meiner Rezension seines Videotutorials.
Und nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Interview.
Hendrik:
Sehr geehrter Herr Stockmann. Erst einmal vielen Dank, dass Sie sich für das Interview bereit erklärt haben. Seit wann beschäftigen Sie sich mit dem Thema Grafikbearbeitung und wie waren Ihre ersten Erfahrungen? Welche Hürden mussten Sie bewältigen?
Bernhard Stockmann:
Mit dem Thema bin ich schon sehr früh in Kontakt gekommen. Meine Mutter ist Journalistin und das Layout musste mit dem Umstieg von Schreibmaschinen auf PCs dann von den Leuten selbst gemacht werden. So kam es dazu, dass ich mich schon als kleines Kind mit dem Layouten beschäftigt habe, weil ich es interessant fand. Es ging dann mit Schülerzeitungen an meiner Schule weiter, bis ich dann zum ersten Mal mit Photoshop rumgespielt habe. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich als erstes Clan-Logos für meinen Unreal Tournament-Clan erstellt. Hürden gab es nicht allzu viele. Ich habe Photoshop quasi in meiner Freizeit nach der Schule gelernt – durch Probieren einfach (als Schüler hatte ich recht viel Freizeit).
Die größte Hürde war eigentlich der Umstieg auf GIMP. Ich habe früher schon PS-Einführungs-Vorträge für Lehrer gehalten, die sich mit dem Thema beschäftigen wollten. Irgendwann kam der Ruf nach GIMP, da sich die Schulen die Lizenzen für PS nicht mehr leisten wollten. Gleichzeitig bin ich auch auf Linux umgestiegen (im Zuge meines Informatik-Studiums) und dann gab es quasi kein Zurück mehr und ich musste mich zwangsweise mit GIMP auseinandersetzen. Es dauert eine gewisse Zeit bis man sich mit der GIMP-Oberfläche anfreundet und auch einige Features von PS gibt es leider nicht, die das Leben als Designer leichter machen würden.
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