Tattoos sind typische Jugendsünden. Auf vielen Fotos können sie störend wirken und man möchte sie am liebsten los werden. Anstatt einer teuren und schmerzhaften Laseroperation, nehmen wir Gimp. Absolut schmerzfrei
. Es ist jedoch mit einem gewissen Aufwand verbunden.
Anhand dieses Beispiels möchte ich auch die Benutzung des Klonen-Werkzeuges erläutern.
Tattoo entfernen
Das Tattoo, von diesem jungen Mann, wollen wir nun mithilfe von Gimp entfernen.
Wir wählen das Klonen-Werkzeug (der Stempel in der Werkzeugleiste). Das Werkzeug macht nichts anderes, als einen Bereich auszuwählen, diesen zu kopieren und an einer anderen Stelle wieder einzufügen.
Wir wählen einen relativ kleinen Pinsel und fügen ein Zittern hinzu. Durch den kleinen Pinsel und das Zittern wird jeweils nur ein sehr kleiner und wechselnder Bereich kopiert. Dadurch wird die unterschiedliche Hautstruktur gut nachempfunden.
Ich nehme einen 5er Pinsel und ein Zittern von 1. Anschließend wählt ihr mit gedrückter Strg-Taste den Ursprungsbereich. Nach dem loslassen der Strg-Taste könnt ihr mit der Retusche beginnen.
Wichtig ist aber, dass ihr den Ursprungsbereich oft wechselt, weil die Haut nicht überall gleichmäßig ist. Je feiner der Pinsel ist und je öfter ihr die Position wechselt, umso besser wird es.
Gaußscher Weichzeichner
Doch auch eine schlampige Arbeit lässt sich noch retten. Dazu wählt ihr den Bereich, wo das Tattoo war, mit dem Lasso-Werkzeug aus und wählt dann „Filter – Weichnzeichnen – Gaußscher Weichzeichner“. Dort stellt ihr dann einen Wert von ca. 15 ein. Und schon ist die Haut viel gleichmäßiger und das Tattoo ist weg.
Der Gaußsche Weichzeichner eignet auch sehr gut, um Falten oder andere Hautunreinheiten zu retuschieren.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten für das Klonen-Werkzeug:
Das Klonen-Werkzeug eignet sich auch für viele andere Retuschieraufgaben, wie Pickel entfernen etc. Es lassen sich aber auch Bereiche kopieren. So lässt sich ein zweites Muttermal einfügen oder das Tattoo kopieren.
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Schlagworte: Entfernen, Falten, Gimp, Klonen, Pickel, Retusche, Tattoo, Werkzeug





Wenn es in echt nur auch so einfach wäre
Das Foto könnte man glatt in die Bewerbungsmappe stecken.
@andy: Wer sich tätowieren lässt, muss mit den Konsequenzen rechnen. Schon ganz gut, dass es nicht so leicht geht.