Ein Grafiktablett ist, umgangssprachlich gesagt, ein Stift für den PC. Es bestehtaus einer Unterlage und einem speziellen Stift.
Die Bewegungen des Stiftes werden durch die Unterlage aufgenommen und an den PC übermittelt. Diese Geräte eignen sich vor allem zur Bildbearbeitung und designerischen Tätigkeiten. Alternativ kann man sie auch ganz einfach als Mausersatz verwenden. Auch zum Abpausen von vorhandenen Zeichnungen lässt sich so ein Gerät verwenden.
Die handelsüblichen Tabletts haben eine Größe von DinA5 oder DinA4. Dabei entspricht der Punkt oben rechts in der Ecke auch dem Punkt oben rechts auf dem Bildschirm. Dies lässt sich aber auch bei manchen Geräten umstellen. Sollte dies nicht der Fall sein, so muss man darauf achten, dass das Seitenverhältnis des Tabletts auch zu dem des Monitors passt. Ein 4:3 Pad ist also nicht für einen 16:9 Monitor geeignet. Zusätzlich bieten viele Geräte auch eine Druckstuferkennen. Das bedeutet, dass die Druckintensität registriert wird und der Strich bei der Bildbearbeitung auch dementsprechend dicker oder dünner ausfällt. Starker Druck auf das Tablett erzeugt also eine dickere Linie im Programm.
Des Weiteren bieten die meistens Geräte noch ein-zwei frei zu konfigurierende Tasten auf dem Stift.
Eigene Erfahrungen:
Ich hatte bis jetzt zwei Grafiktabletts. Eines aus dem Discounter um die Ecke und eins von Wacom. Bei Wacom handelt es sich um den Marktführer in diesem Bereich. Mit dem Gerät aus dem Discounter war ich absolut nicht zu frieden. Man musste stark aufdrücken, damit sich überhaupt etwas tut und die unterschiedlichen Druckstufen waren auch nicht vorhanden. Ganz im Gegensatz das Gerät von Wacom. Es reagiert schon bei geringem Druck. Des Weiteren benötigt es auch keine Batterien. Ich besitze das Wacom Bamboo One. Dies hat lediglich eine Größe von DinA5. Doch für mich reicht es vollkommen aus. Wenn ich in einem Grafikprogramm etwas bearbeiten will, dann zoome ich lieber dichter ran und arbeite dann, als eine riesiges Tablett auf meinem Tisch liegen zu haben.
Zu Anfang war das Arbeiten mit solch einem Gerät doch sehr gewöhnungsbedürftig. Beim normalen Zeichnen schaut man ja direkt was man zeichnet. Hier muss man allerdings beim Zeichnen auf den Monitor gucken. Bei dem Wacom Gerät lag zur Eingewöhnung sogar ein kleines Einstiegsprogramm mit Erklärungen bei.
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