Rezension – Arbeiten mit dem Pixelfuchs

In dem Videotutorial „Gimp für digitale Fotografie, Webdesign und kreative Bildgestaltung“ verdeutlicht Bernhard Stockmann die Benutzung von Gimp. Das Video behandelt mit seiner Länge von 11:30 Stunden eine Vielzahl von Themen. Diese reichen von der Erklärung der allgemeinen Werkzeuge bis hin zu ausführlicher Portraitretusche oder der Bildverbesserung. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Anwendungsgebiete des Webdesign und der Grafikgestaltung gesetzt.

Das Video hat eine sehr gute Video- und Verarbeitungsqualität und auch der äußere Anblick wirkt ansprechend und lädt zum Mitmachen ein. Die Systemanforderungen beschränken sich auf mindestens 512 MB Ram, ein DVD-Laufwerk und mindestens eine Bildschirmauflösung von 1024×768 Pixel. Doch nun zum Wesentlichen, dem Inhalt. Es wird kein Wissen vorausgesetzt. Lediglich grundlegende Computerkenntnisse sollten vorhanden sein. Das nötige Wissen wird nach und nach erarbeite. Es gelingt Herrn Stockmann das teilweise recht komplexe Fachwissen leicht und verständlich zu erklären. Durch seine berufliche Erfahrung als Grafik- und Webdesigner hat er auch ein paar Tipps und Tricks parat, die die Arbeit beschleunigen beziehungsweise vereinfachen. Er schafft es durch die passend gewählte Problemstellungen den Zuschauer zum direkten Mitmachen zu motivieren. Die Beispielmaterialen, die sich auf der der DVD befinden, und der Live-Modus unterstützen dies noch zusätzlich. Bei der Verwendung des Live-Modus kann man sich das Video angucken und gleichzeitig mitarbeiten. Dabei muss man allerdings aufpassen, dass man nicht zu tief in den Sog von Gimp gerät. Mir ist es einige male passiert, dass ich bei der Arbeit war und ich das Video vergessen habe und es einfach im Hintergrund weitergelaufen ist. Ein weiterer Pluspunkt: Am Ende einer jeden Lektion gibt es noch mal eine schriftliche Zusammenfassung und einen Test, um das gelernte Wissen zu festigen und zu überprüfen.

Trotzdem habe ich auch ein paar Kritikpunkte zu dem Videotutorial. An einigen Stellen weiß Herr Stockmann selbst nicht, wo er sich gerade befindet. So sagt er einmal, dass ein bestimmtes Werkzeug in einem der nächsten Kapitel besprochen werde. Dieses Werkzeug wurde jedoch schon zwei-drei Kapitel zuvor besprochen. Des Weiteren sind nicht immer alle wichtigen Dialoge im Bildausschnitt zu sehen. Manchmal sind ein paar aufklappenden Fenster an der Unterseite abgeschnitten und man kann nicht sehen worauf geklickt wird. Da Herr Stockmann aber auch bei jedem Schritt kommentiert, was er gerade macht ist es dennoch nicht schwer nachzuvollziehen.

Fazit: Ich muss zugeben, dass ich anfangs ein wenig kritisch dem Videotutorial gegenüber stand. Vielleicht auch, weil es überhaupt mein erstes Videotutorial ist. Ich hatte bedenken, dass alles viel zu schnell geht und man überfordert ist. Doch da habe ich mich absolut getäuscht. Es ist ein angemessenes Tempo und es wird leicht, klar und verständlich erklärt. Die beiden kleinen Fehler trüben zwar das Bild ein wenig, dennoch ist es eine wirklich sehr exzellente DVD. Ich kann diese jedem Empfehlen, der sich in die Benutzung von Gimp einarbeiten möchte. Auf der Seite von Galileo Design kannst du vorab ein paar Ausschnitte aus dem Video angucken und dir selbst ein Bild von der DVD machen.

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1 Kommentar zu „Rezension – Arbeiten mit dem Pixelfuchs“

  1. [...] Das Interview handelt von den Erfahrungen und Anfängen eines Profis. Bernhard Stockmann hat sich bereit erklärt mit mir ein Interview zu führen.  Der Name Bernhard Stockmann ist in diesem Blog schon einmal gefallen, nämlich bei meiner Rezension seines Videotutorials. [...]

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